Die Gründung der Jugendfördergemeinschaft Schambachtal hat sich in der Praxis bewährt. „Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in allen Altersklassen eine Spielmöglichkeit zu geben", so der Vorsitzende Günther Seitz, der bei den jetzt fälligen Neuwahlen im Amt bestätigt worden ist.

Altmannstein: "Die Spieler werden immer mehr"

Nach den Wahlen: Der neue Vorstand der JFG Schambachtal mit Martin Maier (von links), Markus Pichl, Carolin Jirges, Bernhard Hunner, Ulrich Hruza, Günther Seitz und Daniel Multerer.

Vorstand

Foto: bid

Vor zwei Jahren wurde die JFG Schambachtal von ihren Stammvereinen TSV Altmannstein, FC Mindelstetten und FC Sandersdorf gegründet. Sie ist ein eigenständiger Verein. Ihr Zweck ist es, ab den D-Junioren (U 13) in jeder Altersklasse ein oder sogar mehrere Teams zu bilden. Jeder Verein alleine wäre dazu in den meisten Altersgruppen nicht in der Lage. Dass sich die JFG bewährt hat, stellte bei der Jahresversammlung am Sonntagabend nicht nur der Vorsitzende Günther Seitz fest, das wurde auch von den 21 erschienenen Mitgliedern bestätigt.

„Nach zwei Jahren hat sich alles gut eingespielt, es wird gut zusammengearbeitet", sagte der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht. Nicht weniger als 20 Vorstands- und Trainerbesprechungen seien in der abgelaufenen Spielzeit abgehalten worden. Auftretende Probleme hätten gemeinsam gut gelöst werden können. Seitz wies auch schon auf die Neuwahlen in zwei Jahren hin, wenn zwei Personen aus der Führungsmannschaft ausscheiden. „Wir haben aber gut vorgearbeitet, und es wird auch hier keine Probleme geben."

Das Hauptanliegen, allen interessierten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, aktiv in der Mannschaft zu spielen, sei erfüllt. „Wir hatten geglaubt, es werden mit der Zeit vielleicht weniger Spieler. Das Gegenteil ist eingetreten, es werden immer mehr."

Probleme gibt es allerdings bei der Trainersuche. So würden für zwei D-Junioren-Teams noch dringend Trainer gesucht. Es gebe viele Leute, so Seitz, die dieses Amt übernehmen könnten, zum Beispiel Eltern, von denen einige sogar selbst gespielt haben. „,Das kann ich nicht' oder ,Ich habe keine Zeit' – diese Ausreden kann ich nicht gelten lassen", so Seitz. „Auch wir opfern unsere Zeit, genauso wie viele Trainer und Betreuer." Seitz zieht trotz dieser Probleme aber doch eine positive Bilanz: „Die JFG hat sich bewährt, sie passt. Die drei Stammvereine sind jedenfalls auch zufrieden."

Seitz und Jugendleiter Bernd Hunner hoben das Engagement von Markus Pichl hervor. Seiner Sponsorensuche sei es zu verdanken, dass alle über 120 Spieler und Trainer mit einheitlichen Trainingsanzügen ausgestattet seien und nicht weniger als 16 Garnituren Spieltrikots angeschafft werden konnten.

Keinerlei Einwände gab es beim Kassenbericht von Daniel Multerer. Bei der Neuwahl, die Gerwin Hallermeier (Vorsitzender des TSV Altmannstein) leitete, gab es trotz Änderungen keinerlei Probleme. Weiterhin Vorsitzender ist Günther Seitz, sein neuer Stellvertreter ist Martin Maier jun. (bisher Michael Weiss). Kassier bleibt Daniel Multerer, Schriftführer Ulrich Hruza. Bernhard Hunner bleibt Jugendleiter, neue stellvertretende Jugendleiterin ist Carolin Jirges (bisher Bernd Schwürzer). Neu als zusätzliches Ausschussmitglied ist Markus Pichl im Gremium. Damit sind wieder alle Stammvereine im Vorstand der JFG vertreten.

Quelle: DK - Ingrid Binder