Die immer wieder aufwendige Trainersuche verleidet dem Vorsitzenden die Arbeit in der JFG-Schambachtal  " Ein schwieriges Jahr"

Auf ein aus Vereinssicht eher schlechtes Jahr hat Günther Seitz, der Vorsitzende der JFG-Schambachtal, bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag den 07.September zurückgeblickt. Neben der schwierigen Trainersuche habe es auch noch finanzielle Probleme gegeben. Wie Seitz sagte, herrschte Anfang des Jahres Ebbe in der Vereinskasse, was daran lag und wir nicht mit eingeplant hatten sind die Beiträge vom BLSV, die Strafen vom BFV, außerdem mußten neue Hosen und Stutzen beschafft werden und auf der Einnahmenseite habe die Hallenkreismeisterschaft gefehlt. Als wir dies allerdings den Stammvereinen mitteilten, griffen die uns sofort unter die Arme und glichen die fehlenden Beträge wieder aus. Für diese Hilfe bedankte sich Seitz. Um das in dieser Saison zu verhindern, soll ein Hallenturnier und im Sommer eine weitere große Veranstaltung organisiert werden. Die einzige Einnahmequelle sei der Schambachtal-Cup gewesen - Dank der vielen Helfer ein Erfolg. Auch einige Trainer haben wieder eine Pause eingelegt oder aufgehört. Deshalb mußten neue Leute gesucht werden. Obwohl wir recht frühzeitig damit begonnen haben, gestaltete sich die Suche sehr schwierig und wir hatten bis zur Mannschaftsmeldung noch nicht alle Teams mit Trainern besetzt, klagte der Vorsitzende. Die Vorstandschaft habe so oft ein Nein zu hören bekommen, dass es schon Überlegungen gab, die ein oder andere Mannschaft wieder abzumelden. Seitz appelierte an die Eltern, es nicht so einfach zu machen und als Trainer oder zumindest bei der Suche mitzuwirken. So etwas wie dieses Jahr mache ich nicht mehr mit, betonte er. Durch einen Zufall habe man doch noch die die notwendigen Trainer gefunden, sodas nun alle Mannschaften besetzt seien. Allerdings gebe es schon wieder Probleme mit Spielern und Trainern, die wie Seitz hoffte, aber bald gelöst sein werden.   Wir wollen doch nur, dass möglichst alle Jugendlichen Fußball spielen können und in der Mannschaft gut aufgehoben sind.  So gesehen war es ein schwieriges Jahr, das auch noch nicht zu Ende ist. Einen Vorteil habe das Ganze für ihn, schloss Seitz diesen Punkt. Denn nun falle es ihm leichter, bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr nicht mehr als Vorsitzender zu kandidieren.

Bei der Versammlung hieß es weiter, dass Markus Pichl die Hompage des Vereines aus beruflichen Gründen nicht mehr betreuen könne. Allerdings sei mit Stephan Bähr ein Nachfolger gefunden worden, der ab sofort auch Ansprechpartner für die Mitglieder sei.

Wie Seitz erklärte, hat die Vereinsführung beschlossen, allen Trainern und Vorstandsmitgliedern der JFG freien Eintritt für alle Spiele der Stammvereine zu gewähren. Das sei mit den Vorsitzenden der Stammvereine so abgesprochen. Jeder bekommt eine von Stephan Bähr entworfene Jahreskarte. Dies soll nun den Kassierern der vier  Vereine mitgeteilt werden.

Die JFG-Schambachtal hat in der vergangenen Saison mit acht Mannschaften gespielt. Jugendleiter Bernd Hunner berichtete unter anderem von einem Spielermangel bei den B-Junioren. Laut seinem Bericht beendeten die A-Junioren (U19) die Saison in der Kreisklasse auf Platz drei. Die B1-Junioren (U17 KK) verloren ihr Entscheidungsspiel in Pondorf gegen Steinberg und erreichten deshalb nur Platz zwei. Auf den achten Platz - punktgleich mit Platz sieben - kamen die B2-Junioren (U17 Gruppe). Ebenfalls punktgleich mit dem Fünftplatzierten kamen die C1-Junioren (U15 KK) auf Platz sechs. Das schlechtere Torverhältnis hatten auch die C2-Junioren (U15 Gruppe), die auf Platz sieben landeten. Die D1-Junioren (U13 KK) wurden in der Kreisklasse Meister mit neun Punkten Vorsprung. Sie hatten laut Hunner in der ganzen Saison nur ein Spiel verloren und steigen in die Kreisliga auf. Die D2-Junioren (U13 Gruppe) schließlich erreichten den Platz sieben und die D3-Junioren  (U13 Gruppe) Platz fünf.   50 Jugendliche, vorwiegend neue Spieler seien Dank einem Sponsor mit neuen Trainingsanzügen ausgerüstet worden.

In der neuen Saison treten Hunners Worten nach zwei A-Mannschaften und nur noch eine B-Mannschaft an. Der Jahrgang 1998 spielt demnach überwiegend in der A2, die B1-Junioren setzen sich aus dem Jahrgang 1999 zusammen. Ausserdem spielen zwei C-und drei D-Mannschaften. Auch der Jugendleiter beklagte die Probleme mit der Trainersuche.