FC Laimerstadt als vierter Stammverein in die JFG Schambachtal aufgenommen

Jugendfördergemeinschaft Grundvoraussetzung für effiziente Nachwuchsarbeit

Altmannstein (bid) Die Jugendfördergemeinschaft (JFG) Schambachtal hat neben
dem TSV Altmannstein, dem FC Mindelstetten und dem FC Sandersdorf einen
vierten Stammverein hinzubekommen. Bei der Jahresversammlung der JFG wurde
der Aufnahmeantrag des FC Laimerstadt einstimmig befürwortet. Bei dem
Treffen wurde auch deutlich, wie wichtig die eigenständige JFG für die
Nachwuchsarbeit ist. Es können hier die Teams der D- bis A-Junioren belegt
werden, teils sogar mehrfach.

 

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Vor drei Jahren wurde die JFG Schambachtal von ihren Stammvereinen TSV
Altmannstein, FC Mindelstetten und FC Sandersdorf gegründet. Sie ist ein
eigenständiger Verein. Sinn war und ist, ab den D-Junioren (U 13) in jeder
Altersklasse ein oder sogar mehrere Teams zu bilden. Ein Vereine alleine
wäre dazu in den meisten Altersgruppen nicht in der Lage. Dass sich die JFG
bewährt hat, stellte bei der Jahresversammlung nicht nur Vorsitzender
Günther Seitz fest, sondern wurde dies von den erschienenen Mitgliedern, zum
Großteil in Funktionen in der JFG tätig, bestätigt.

Der JFG-Vorsitzende Günther Seitz aus Sandersdorf, der zur Jahresversammlung
natürlich auch Vertreter der Stammvereine begrüßen konnte, verwies auf
immerhin zwölf Vorstands- und Trainersitzungen. Auch dazu sind die Vertreter
der Stammvereine eingeladen, um in den Ablauf und eventuell auftauchende
Probleme eingebunden zu werden. „Alle acht Mannschaften der JFG konnten
somit einen reibungslosen Spielverlauf verzeichnen.“ Seitz verwies darauf,
dass neben dem Schambachtalcup zusammen mit dem TSV Altmannstein auch fünf
Hallenturnier ausgerichtet wurden: „Die einzige Einnahmequelle der JFG.“

 Seitz erläuterte ferner, dass in einem eigens ausgearbeiteten
Zuschusskatalog alle Beträge für verschiedene Anlässe und
Schiedsrichterkosten festgelegt und protokollarisch festgehalten wurden. „Im
Großen und Ganzen sind wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden, bis auf
zwei Punkte“, so Seitz. Der erste davon war das leidige Thema Trainersuche:
„Aufgrund frühzeitiger und intensiver Suche konnten zwar alle Mannschaften
für die neue Saison besetzt werden, doch bei den A-Junioren und der B 2 nur
mit einem Trainer“ bedauerte der Vorsitzende der 2009 gegründeten JFG.
Erfahrungsgemäß wäre ein zweiter Betreuer wünschenswert. Seiner Meinung nach
wären hier die Stammvereine gefragt: „Es muss doch Leute oder ehemalige
Spieler geben, die auch einen Trainer hatten, die sich um die Jugendlichen
bemühen und einen Trainerjob übernehmen.“ Seitz gab zu bedenken, dass, wenn
die JFG nicht wäre, auch jeder Verein seine Trainer stellen müsste. „Mit
diesem Thema werden wir uns noch des Öfteren befassen müssen.“

Nach dem Kassenbericht von Daniel Multerer aus Altmannstein und dem
Sportbericht von Bernhard Hunner aus Mindelstetten konnte Seitz jedenfalls
insgesamt ein positives Fazit ziehen: „Im Verein JFG Schambachtal läuft es
gut.“

Zu Gast diesmal auch eine Abordnung des FC Laimerstadt mit Vorsitzenden
Andreas Hainz, Manfred Daller (Trainer der C2) und Stefan Schlagbauer
(Betreuer bei der D3). Grund dafür war, dass der FCL den Antrag gestellt
hatte, als vierter Stammverein in die JFG Schambachtal aufgenommen zu
werden. Günther Seitz erinnerte dabei an mehrere Vorgespräche, im April sei
der Antrag gestellt worden. Einstimmig wäre die Führung, wo auch je ein
Vertreter der Stammvereine sitzt, dafür gewesen, dem Antrag von Laimerstadt
positiv gegenüber zu stehen. So stimmten dann bei der Jahresversammlung auch
alle anwesenden Mitglieder einstimmig dafür, dass der FCL nunmehr vierter
Stammverein ist und deren Spieler schon ab der nunmehr beginnenden
Nachwuchssaison 2012/2013 in den JFG-Teams auflaufen. Auch die Formalitäten
mit dem Bayerischen Fußballverband waren schon vorab erledigt worden.

Seitz erläuterte auch die finanziellen Vereinbarungen und freute sich über
den vierten Stammverein, jeder sei gegenüber dem Antrag von Haus auf positiv
eingestellt gewesen: „Wir sind froh, dass alles so schnell über die Bühne
gegangen ist und wir herzlich aufgenommen werden. Sicherlich ist nicht alles
Gold was glänzt, aber es passt“ zeigte sich auch Andreas Hainz froh.

Günther Seitz betonte nachdrücklich, dass es sich gezeigt habe, dass die
Gründung der JFG vor drei Jahren zweifelsohne der richtige Schritt war: „Es
geht in der Nachwuchsarbeit nicht mehr anders.“ Ohne diese Nachwuchsarbeit
würde es wohl auch bald keine Seniorenmannschaften mehr geben. „Wir
engagieren uns stark und kann uns keiner verwerfen, dass wir für Jugendliche
nichts tun. Darauf sind wir stolz und dass muss auch mal gesagt werden.“

Was natürlich laufend gesucht wird sind Sponsoren zum Beispiel für Trikots
der acht Mannschaften oder Trainingsanzügen.

Bei den A-Junioren hat die JFG Vorrang vor den Stammvereinen

Altmannstein (bid) Der zweite Punkte, den JFG-Vorsitzender Günther Seitz
gezielt ansprach, war das Thema A-Juniorenspieler: „Hier muss in erster
Linie der Spielbetrieb der A-Junioren in der JFG sichergestellt sein und
absolute Priorität haben“, forderte Seitz. Es könne nicht sein, dass Spieler
zum Teil mit Sondergenehmigungen im Stammverein in der ersten oder zweiten
Mannschaft spielen, in der JFG aber nicht. Seitz verwies darauf, dass
künftig bei den A-Junioren die JFG absoluten Vorrang hat: „Außer es mit dem
A-Juniorentrainer abgesprochen und erteilt dieser sein Einverständnis zu
einem Einsatz bei den Senioren.“ Zum Beispiel wenn er selbst genügend
Spieler hat. Diese Regelung gilt ab sofort: „Darauf haben wir uns in einer
Besprechung mit den Vertretungen  der Stammvereine geeignet.“

Der äußerst aktive sportliche JFG-Leiter Bernhard Hunner schlug am Schluss
seiner Ausführung in die gleiche Kerbe. Wenn die A-Juniorentrainer in der
vergangenen Saison stets auf alle Kräfte hätten setzen können, wäre der
Aufstieg in die Kreisliga keine Utopie gewesen. Wenn die A-Junioren dann im
letzten Jahr der Juniorenzeit sogar in der Kreisliga spielen würden, käme
diese sicherlich auch den Stammvereinen zugute und würde es diesen
langfristig gesehen wesentlich mehr bringen. Hunner konnte in seiner
Statistik durchaus erfreuliche Erfolge aufzählen  und dankte er wie schon
zuvor Seitz vor allen den Trainern, die sich zur Verfügung stellten und
stellen und auch anderen Engagierten, die sich in der JFG einbringen. Die
dritte Mannschaft der D-Junioren (rund 14 Jugendliche) wurde Neunter in der
Gruppe und wird heuer von Martin Riegler trainiert.  Die D2-Junioren (rund
16 Jugendliche) wurden Sechster, Trainer sind für die neue Saison Manfred
Pelzl/Dominik Meier; den D1-Junioren (14) fehlte in der Kreisklasse ein Sieg
zum Klassenerhalt, Trainer sind Bernhard Bast, Harald Pinsker und Max Betz.
Die C2-Junioren (16) werden in der Saison 12/13 von Manfred Daller und
Stephan Bähr trainiert. Sie wurden in der Gruppe Vizemeister, verzichteten
aber auf den Aufstieg. Die C1-Junioren wurden Meister und steigen in die
Kreisliga auf (ca. 16 Jugendliche, Trainer sind Thomas Hruza und Reinhard
Wanura. Sie kamen auch ins Finale der Hallenkreisendrunde und ins Finale vom
„Bau-Pokal.“Die  B2 (16) wurde Zehnter in der Gruppe (Beni Ciszek) und die
B1 (16) Siebter in der Kreisklasse und wird von Marco Seitz und Martin Maier
gecoacht.  Die A-Junioren kamen mit ihren zirka 20 Spielern in der
Kreisklasse auf den sechsten Rang, sie werden von Josef Zanic trainiert.   

Bilder JFG 1a und 1b: Alle Hände in die Höhe: Einstimmig befürwortet wurde
der Antrag des FC Laimerstadt, als vierten Stammverein in die JFG
Schambachtal aufgenommen zu werden.

Bild JFG 2b: Die Vertreter der Stammvereine und der Vorstand der JFG mit
Andreas Hainz, Vorsitzender vom FC Laimerstadt, dem weiteren Stammverein:
Johann Schmidtner (von links), Günther Seitz, Peter Schneider, Martin Maier,
Andreas Hainz, Gerwin Hallermeier, Carolin Jirges, Bernd Hunner, Daniel
Multerer und Ulrich Hruza.